Freitag, 26. November 2010

Wintereinbruch

Darcy und ich im Holz
Der Winter ist eingebrochen, das heißt gestern  -35°C und zwar am Tage... mein "Bart" friert mehrfach täglich ein... Temperatur fallend und jetzt wird Brennholz gemacht und Schnee geschippt und ich hatte auch das Vergnügen bei diesen Temperaturen draußen zu schweißen =) ... Die Heizung im Maennerwohnheim war ausgefallen, die Wasserrohre sind gefrohrer d.h. einiges an neuer Arbeit. Im Moment haben wir keine Gruppen im Haus und somit eine etwas ruhigere Zeit. Ronny, Jonny, Cor und ich waren in den letzten Wochen vor dem Wintereinbruch sehr damit beschäftigt alle Gebäude hier auf dem Camp so gut wie es in unserer Zeit und mit unseren Mitteln möglich ist, winterfest zu machen.


Eisdicke 3 Inch
Wir haben Räume isoliert, isolierte Rahmen für die fahrbaren Häuser gebaut, einige Heizungen repariert, sowie Dächer von Gebäuden, Schornsteine erneuert etc. Die Dicke des Eises haben wir heute auch ermittelt, es sind 8 Inch, und sollten 5 Inch sein, bevor man das Eis betritt.
Gletscher baut sich auf



Es soll auf dem See eine Eislaufbahn gebaut werden, damit die Jugendgruppen im Winter mehr Optionen haben, was sie machen können.
Unsere Eiswand baut sich nun langsam selbst auf, hier kann dann geklettert werden was das Zeug hält.

Außerdem hat das Camp noch einige Schneeschuhe, so können die Gruppen auf Wanderschaft durch das Schneetreiben gehen.

Die vielleicht spannendere Attraktion für die Gruppen ist, die 16 m hohe Eiswand wie einen echten Gletscher zu erklimmen.


Tim Taylor

Gegklettert wird mit Eispickeln und Steigeisen die auf dem Foto links vom Tim geschärft werden.
Tim ist mein "Gesprächspartner" hier auf dem Camp für das Jahr, wir treffen uns einmal die Woche teilen uns mit und beten zusammen.

Außerdem treffen sich alle Männer vom Camp einmal die Woche zum "Bibelstudy", wir lesen die Bibel, diskutieren und beten zusammen.








Heute fahren alle Mitarbeiter nach Calgary, ca. 3Std dort helfen wir bei der Aktion Weihnachten im Schuhkarton. Es werden Schuhkartons mit allen moeglichen Sachen gefuellt und an Kinder in Aermere Laender geschickt, damit auch die zu Weihnachten ein Geschenk bekommen und einen grund mehr zur Freude haben. In Deutschland gibt es diese Aktion auch.


Auf bald Timo

Freitag, 19. November 2010

Die Lodge, Überblick

Hauptgebäude
Auf dem Foto ist das Hauptgebäude: hier befinden sich Toiletten, Duschen, ein Vergnügungsraum, eine Sofaecke, die Küche und ein grosser Speisesaal. Morgens, mittags und abends wird hier die Glocke geläutet, und wir treffen uns zum Essen.

Ein normaler Tag hier, wenn Gruppen im Haus sind, sieht wie folgt aus: 

Wir treffen uns morgens um 7 Uhr zum Frühstück, vor dem Frühstück macht ein Mitarbeiter eine Morgenandacht für die Gruppe. Nach dem Frühstück wird die Gruppe dann meist gesplittet, wir gehen in die Wildniss zum Radfahren, downhill Radfahren, Kanufahren, Wildwasser-Kajak, Wandern, Klettern in den Rockys, Abseilen... es gibt einige Möglichkeiten hier. 
Während des Tages gibt es dann noch ein paar kurze Andachten für die Gruppen. Über Mittag sind die Gruppen meist nicht im Camp, sie kommen dann zum Abendessen wieder. Nach dem Abendessen gibt es dann, wenn das Wetter es erlaubt, ein Campfeuer, es wird gesungen, sich ausgetauscht und zugehört. Dann gegen 22/23 Uhr ist der Tag vorbei und jeder geht zu seinem Schlafplatz.


Speisesaal
Hier der Speisesaal:
Z.Z. sind nur Mitarbeiter zu sehen, wenn Gruppen im Haus sind ist der Saal rappel voll.
Links in der Sofaecke mit Kamin treffen wir uns jeden morgen zur Andacht und beginnen den Tag dann gemeinsam.


Glacia alt
Glacia neu










Die unverheirateten Männer wohnen alle in diesem mittlerweile schönen Haus (Glacia). Als wir kamen, war es ein Betonbunker, nun sieht es wie ein schönes Blockhaus aus. Auf dem Foto rechts ist die WG noch nicht ganz fertig. Die Fenster-und Türrahmen haben wir noch weiss gestrichen, es wurde ein schöner Eingang gebaut und ich habe an der Fassade noch Lampen angebracht. Es war echt eine Menge Arbeit, doch da es eins von drei Gebäuden ist, die man direkt sieht, wenn man ins Camp kommt, war es einfach wichtig, dass es einladener aussieht.

Die Mitarbeiter, die verheiratet sind hier auf dem Camp, bekommen ein eigenes Haus. Insgesamt sind hier z.Z. 20 Mitarbeiter. Außerdem haben wir viele kleine sogenannte "cabines" auf dem Gelände verteilt, auf diese werden die Gruppen, die hier Zeit auf dem Camp verbringen, aufgeteilt zum Übernachten. In einer "cabine" können 8-10 Leute übernachten. Bei den Tagesausflügen war ich bis jetzt noch nicht dabei, erst im Sommer. Zur Zeit arbeite ich vollzeit für die Instanthaltung des Camps. So spielt sich mein Alltag in der Werkstatt ab und natürlich rund ums Camp.

Die Werkstatt